Der Mensch

als Tragling

Der Mensch gehört in die Kategorie der Säugetiere und unsere "Jungtiere" in die des Traglings. Sie sind weder Nesthocker noch Nestflüchter, auch wenn lange Zeit gelehrt wurde, sie würden zu den Nesthockern gehören.

Viele Neugeborenenreflexe zeigen dies deutlich. Zum Beispiel das Kontaktweinen, das eintritt, wenn das Kind den Körperkontakt zur Bezugsperson verliert oder die Anhock-Spreiz-Reaktion, die ein Kind zeigt wenn sich eben diese Person nähert. In der Annahme hochgenommen zu werden passt es seine Beine so an, dass es leichter getragen werden kann. Auch der Greifrelex, ein Überbleibsel aus der Zeit, in der wir noch haariger waren, zeigt deutlich, dass der Mensch zum Tragen gedacht und gemacht ist.

Vorteile

Es gibt so viele Vorteile, die das Tragen bietet. Ich werde hier nur einige nennen.

Es beginnt damit, dass man einfach die Hände frei hat für alles andere. Und den Kopf, weil die Bedürfnisse des Kindes nach Körperkontakt und Bewegung nebenbei erfüllt werden können. Es ist möglich, die gewohnten Wege zu gehen ohne auf die Barrierefreiheit zu achten. Es ist wirbelsäulen- und bandscheibenschonend für die tragende Person und stellt es eine Prophylaxe gegen den Schiefkopf und eine Hüftdysplasie beim getragenden Kind dar. Für den Säugling ist durch das Tragen der Übergang vom Mutterleib zur Außernwelt viel leichter, was mit ein Grund dafür ist, dass getragende Kinder statistisch gesehen zufriedener sind, was den Eltern Kompetenz vermittelt. Kurz: Kind zufrieden, Eltern zufrieden. Was will man mehr?!

Möglichkeiten

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten sein Kind zu tragen auch über die Säuglingszeit hinaus.

Mit einem gewebten oder elastischen Tuch, mit Tragehilfen, die aus Tragetuchstoffen genäht wurden oder welche mit vielen Extras. Es gibt Tragehilfen zum Binden oder zum Umschnallen oder zum Kletten. Es gibt so viele verschiedene Tragen. Jedes System hat seine Vorteile, aber nicht jedes ist für jeden optimal und auch nicht jede Art ist vom ersten Lebenstag an empfehlenswert oder eignet sich über die ersten Monate hinaus. Mittlerweile gibt es, durch das immer populärer werdende Tragen, eine so große Vielfalt, dass es schwer fällt sich auch nur einen groben Überblick zu erarbeiten.

Um herauszufinden was am Ende das Richtige für dich persönlich ist, gibt es uns Trageberaterinnen.

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